Messerundgang zum Berufseinstieg auf der GaLaBau2016

Die GaLaBau 2016 vom 14. bis 17.09.2016 in Nürnberg ist die führende Fachmesse für den Gartenbau, Landschaftsbau, die Pflege und den Bau von Sportplätzen, Golfanlagen und Spielplatzbau. Am Freitag, 16.09.2016, 12.00 bis 21.00 Uhr bietet der BHGL e.V. in Kooperation mit dem CareerCenter der Hochschule Osnabrück einen Messerundgang zum Berufseinstieg an.

Ausgewählte Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus geben einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten des Berufseinstiegs sowie über die Karrierechancen. Dabei soll den Nachwuchskräften ein Blick über den Tellerrand ermöglicht und die Vernetzung zwischen der Praxis und der Forschung/Ausbildung für den Galabau gefördert werden.

Bisher haben ihre Teilnahme zugesagt:
Hochschule Osnabrück | CAREER CENTER
Dörte Wenke, Anne-Katrin Baatz
Kick-off-Workshop „Tipps zum Verhalten auf Messen und Jobbörsen“

Verlag Eugen Ulmer
Tjards Wendebourg, Claudia von Freyberg
Ursprünglich als Fachverlag für Landwirtschaft und Gartenbau gegründet, deckt der Verlag Eugen Ulmer heute weitreichend das Thema Natur ab und ist ein bedeutender Informationsdienstleister mit Büchern, Zeitschriften und elektronischen Medien.

H. Lorberg Baumschulerzeugnisse GmbH & Co. KG
Das Familienunternehmen mit mehr als 600 ha Produktionsfläche zählt zu den größten Baumschulen in Europa. An vier Standorten wird, unter Beachtung ökologischer Aspekte, ein breites Sortiment qualitativ hochwertiger Gehölze produziert.

Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.
Jürgen Rohrbach
Die FLL ist eine 1975 gegründete Organisation des Garten-Landschafts- und Sportplatzbaus in Deutschland. Zurzeit sind etwa 500 Experten ehrenamtlich für die FLL tätig.

COMPO Expert GmbH
Dr. Fritz Lord
COMPO ist international tätig und führend im Marktsegment der biologisch-chemischen Spezialdüngemittel. Zum Produktsortiment zählen innovative Langzeitdünger, Spezial-Mineraldünger, umhüllte Düngemittel, Nährsalze, Flüssigdünger, Spurennährstoffe und Bodenverbesserer sowie Pflanzenschutzprodukte.

Grünes Personal
Mirko Lettberg
Das Dienstleistungsangebot von Grünes Personal umfasst die Arbeits- und Personalvermittlung auf dem Sektor des Gartenbaus.

PROGRAMM:

12.00 Uhr    Treffpunkt auf dem Messegelände

13.00 Uhr    Beginn des Messerundganges

16.00 Uhr    individueller Rundgang

18.00 Uhr     gemeinsamer Empfang Geisenheim Alumni Association e.V. (VEG), Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. und BHGL Bundesverband e.V.
Halle 3 A – Stand 105

Infoblatt zum Kick-off-Workshop „Tipps zum Verhalten auf Messen und Jobbörsen“

ANMELDUNG:
Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung unter www.bhgl.de oder per E-Mail an info@bhgl.de bis spätestens zum 15.09.2016 notwendig. Die genauen Angaben zum Treffpunkt erhalten die Teilnehmer nach der Anmeldung. Die Teilnahme am Messerundgang ist kostenlos. Freikarten für den Messebesuch werden soweit erforderlich bereitgestellt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Auszeichnung für Frau Angelika Lell

Die BHGL-Landesgruppe Bayern zeichnet die Absolventin Angelika Lell des Master-studienganges Horticultural Science an der Technischen Universität München aus.

Die BHGL-Landesgruppe Bayern stiftet ihr als Anerkennung Ihrer Leistung einen Sonderpreis. Dieser besteht in einer kostenlosen Teilnahme am diesjährigen Berlin-Seminar, das vom 17. bis zum19. Oktober 2016 stattfinden wird.

Der Preis beinhaltet das Programm lt. Beschreibung, die Seminarkosten sowie die Unterkunft und Verpflegung in Berlin (zwei Übernachtungen/Frühstück in Berlin, Teilnahme am Parlamentarischen Abend mit Buffet und Getränken, Mittagsimbiss und Abendessen incl. Getränke am 18.10.2016, Rundgang durch das Regierungsviertel mit Stadtführerin).

Frau Lell bedankte sich per Mail beim BHGL:

Sehr geehrte Frau Baatz,

herzlichen Dank für Ihre Glückwünsche! Ich freue mich nach wie vor sehr über Ihre Auszeichnung.

Entschuldigen Sie bitte, dass meine Antwort etwas länger gedauert hat, aber ich stecke momentan mitten im Umzug. Ich hoffe mein Bild und die Informationen zu meiner Masterarbeit (Im Anhang ist ein aktuelles Bild von mir, sowie das Deckblatt der Masterarbeit) kommen noch pünktlich an.

Zusammenfassend stellt die Masterarbeit ein neues Konzept dar, innerhalb welchem mithilfe von DELLA-Protein-stabilisierenden Chemikalien die Widerstandskraft von Pflanzen gegenüber ungünstigen Bedingungen, die vermehrt im Kontext des Klimawandels auftreten, erhöht werden kann.

Für weitere Informationen über die Masterarbeit müsste ich leider zunächst noch mit meinem damaligen Betreuer Rücksprache halten, da meine Masterarbeit in einem aktuell noch laufenden Forschungsprojekt eingebettet ist.

Hier noch weitere Informationen zu meinem Studium:

Der englischsprachige Masterstudiengang Horticultural Science wird in einem Verbund 6 verschiedener europäischer Universitäten angeboten. Ein Semester an einer Partneruniversität im Umfang von 30 Credits ist Pflicht. Ich habe 2 Semester nach dem ersten Pflichtsemester an der Heimatuni an Partneruniversitäten verbracht, um das ganze Spektrum der verschiedenen Lehrangebote auszunutzen.
Zunächst war ich im 2. Semester an der Humboldt Universität zu Berlin, danach im 3. Semester studierte ich an der Szent-Istvan- Universität (damals noch Corvinus Universität Budapest) in Budapest. Ich habe zum einen den Aufenthalt/ den Flair der beiden Städte sehr genossen, aber auch die Vielfalt, die durch ein Studium innerhalb eines solchen Forschungsnetzwerks geboten wird, sehr zu schätzen gelernt. Das 4. Semester (Master-Arbeitssemester) verbrachte ich dann wieder an der TU in München.

Da ich nicht weiß, wie ausführlich sie berichten wollen, belasse ich es einstweilen einmal bei diesen Informationen; falls Sie aber gerne noch mehr Infos hätten, stehe ich Ihnen natürlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Ich freue mich ebenso darauf Sie persönlich kennen zu lernen und sende Ihnen freundliche Grüße nach Berlin,

Angelika Lell“

VDL-Berlin-Seminar 2016

Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand

Wie funktioniert Lobbyarbeit in der Agrar- und Ernährungspolitik? Wie nehmen Verbände Einfluss auf die Politik? Welche agrarpolitischen Themen sind aktuell relevant?

All diese Fragen beantwortet das diesjährige Berlin-Seminar vom 17. bis 19. Oktober 2016. Lernen Sie die Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand kennen. Experten vom Deutschen Bauernverband e.V., vom Deutschen Raiffeisenverband e.V., des Bundespresseamtes und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft stehen Rede und Antwort. Gleichzeitig haben die Teilnehmer Gelegenheit, am VDL-Forum zum Thema „Die Führungskraft von morgen“ und am Parlamentarischen Abend teilzunehmen.

Das Programm wird abgerundet durch den Besuch im Bundeskanzleramt sowie durch Gespräche mit Bundestagsabgeordneten des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages im Jakob-Kaiser-Haus.

PROGRAMM

Montag, 17. Oktober 2016
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

bis 14.00 Uhr Anreise

14.00 Uhr    Begrüßung der Teilnehmer

14.30 Uhr    VDL-Forum zum Thema „Die Führungskraft von morgen“

18.00 Uhr    „Arbeitsfeld Lobbyarbeit“
Impulsvorträge ausgewählter Verbandsvertreter

19.00 Uhr    Gemeinsamer Parlamentarischer Abend des VDL Bundesverbandes e.V. und des BHGL e.V. mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden

Dienstag, 18. Oktober 2016
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

10.00 Uhr    Lobbyarbeit im Gartenbau aus Sicht des ZVG
Bertram Fleischer, Generalsekretär, Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), Berlin

10:45     Politische Meinungsbildung in Berlin – Die Arbeit des Deutschen Bauernverbandes
Lars Häfner, Leiter Stabstelle Parlament / Politik / Zivilgesellschaft, Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Berlin

11:30    Politische Arbeit im Agribusiness aus Sicht der Bayer CropScience AG
Christiane Kotthoff, Manager Agricultural Policy, Bayer CropScience AG, Berlin

13.45 Uhr    Die Arbeit des Bundespresseamtes aus agrarpolitischer Sicht –     Informationsdrehscheibe zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, den Medien und der Bundesregierung, mit Besuch des Bundespresseamtes
Ines Seeger, Leiterin Referat Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Arbeitsbereich Nachhaltige Entwicklung, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin

15.45 Uhr    Agrar- und Ernährungspolitik gestalten – Aufgaben und Arbeitsweise des BMEL
Dr. Sabine Kolloge, Referat 121 Planung und Strategie, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Berlin

17.00 Uhr     Stadtrundgang durch die Berliner Innenstadt mit den wichtigsten politischen Schaltzentralen, z. B. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Jakob-Kaiser-Haus, Kanzleramt

19.00 Uhr    Gemeinsames Abendessen im Restaurant „Altberliner Wirtshaus“ mit Möglichkeiten zur Netzwerkpflege

Mittwoch, 19. Oktober 2016

08.45 Uhr    TTIP: Positionen und Erwartungen für Agrarhandel und Agrarwirtschaft
Guido Seedler, Deutscher Raiffeisenverband e.V., Berlin ,
beim Deutschen Raiffeisenverband am Pariser Platz

11.15 Uhr     Agrar- und Verbraucherpolitik im Bundeskanzleramt – Funktion des Spiegelreferates des BMEL
Dr. Georg Starke, Referatsleiter des zuständigen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin, im Bundeskanzleramt, anschließend mit einer kurzen Führung durch das Gebäude

13.15 Uhr        Fachgespräche zu aktuellen Fragen der Agrar- und Ernährungspolitik mit Vertretern des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages im Jakob-Kaiser-Haus mit Panorama-Rundumblick auf den Reichstag

ca. 16.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Änderungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Hier finden Sie das Programm zum Download.

Kosten:

Mitglied VDL+BHGL / Nichtmitglied pro Person

(1)    208 €/ 308 € im Motel One am Hbf. (DZ mit Doppelbett)

(2)    168 €/ 268 € im Hotel Central Tegel (DZ mit Doppelbett)

(3)    105 €/ 205 € ohne Übernachtung

EZ-Zuschlag für 2 Nächte: 54,- € im Motel One bzw. 45 € im Central Tegel

Studentische VDL- und BHGL-Mitglieder erhalten 15 € Sondernachlass.

In den Teilnahmekosten enthaltene Leistungen:
•    Programm lt. Beschreibung und wie gebucht
•    Übernachtung / Frühstück
•    Buffet und Getränke beim Parlamentarischen Abend am 17.10.2016
•    Mittagsimbiss und Abendessen am 18.10.2016
•    Mittagsimbiss am 19.10.2016

Stornierungsbedingungen:
Bei Stornierungen sind folgende Beträge zu zahlen
– bis 05.09.2016 kostenfrei
– bis 17.09.2016 20 % des Gesamtbetrages
– bis 26.09.2016 60 % des Gesamtbetrages
– ab 27.09.2016 sowie ohne Kündigung  80 % des Gesamtbetrages

Veranstaltungsort:
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft (HdLE),
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

BHGL-Messerundgang zum Berufseinstieg auf der IPM 2016 und Empfang am Hochschulgemeinschaftsstand

Zum 34. Mal öffnete die Messe in Essen vom 27. bis zum 29. Januar 2016 ihre Türen zur INTERNATIONALEN PFLANZENMESSE (IPM Essen), der Weltleitmesse des Gartenbaus.

Am Donnerstag, dem 28.01.2016, hatten 21 Studierende und junge AbsolventInnen aller Hochschulen mit der Fachrichtung Gartenbau die Möglichkeit, an einem geführten Messerundgang des Bundesverband der Absolventen/ Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL) teilzunehmen. Der Präsident des BHGL, Prof. Dr. Uwe Schmidt, sagte: „Unser Motto „Wir schlagen Brücken“ wird beim Messerundgang besonders deutlich: Unternehmen präsentieren potenziellen zukünftige Absolventinnen und Absolventen ihr Unternehmen, die Studierenden haben die Gelegenheit in kurzer Zeit verschiedene Branchen kennenzulernen und Firmenkontakte zu knüpfen.“ Zwischen 1.588 Ausstellern aus insgesamt 49 Nationen stellten die TeilnehmerInnen den VertreterInnen folgender Unternehmen Fragen, um Informationen aus erster Hand über Berufseinstiegsmöglichkeiten, Anforderungen an die BewerberInnen und vakante Stellen zu erhalten und ihr Netzwerk auszubauen Gartenbau-Unternehmens-Beratungs-GmbH, DEGA GALABAU, Landgard, Heuger Gartenbaubetriebe, INDEGA e.V. und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG). Dabei wurde mehrheitlich betont, dass nicht nur die Noten zählen, es käme vor allem auf die Persönlichkeit an. Die Suche nach Fachkräften sei groß, insbesondere nach Bewerbern, die sich mit guten Ideen und Tatendrang bei ihrer Arbeit engagieren wollen; so ermutigen die Unternehmensvertreter zur Eigeninitiative im Bewerbungsprozess.

Eine Plattform für die grüne Branche bot auch in diesem Jahr wieder die Green City in der Halle 1A, die sich als Netzwerktreff zwischen Hochschulen, Verbänden und Institutionen etabliert hat. Im Anschluss an den Messerundgang lud der BHGL gemeinsam mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V., der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer e. V. (VEG) sowie erstmalig mit dem Verband der Weihenstephaner Ingenieure e. V. ab 18.00 Uhr alle Mitglieder sowie Interessierte zu einem Empfang am Hochschulgemeinschaftsstand ein. Bei Laugengebäck, Sekt und Haster Dunkel fand ein reger Austausch statt zwischen über 60 Studieninteressierten, Studierenden, Ehemaligen aber auch Lehrenden und Vertretern aus der Praxis.

Der Austausch über die vielfältigen Berufsaussichten, das Ausloten zwischen den Vor- und Nachteilen des direkten Berufseinstiegs oder die Suche nach einem geeigneten Masterstudium und über neue Trends und technische Innovationen der Branche rundeten den Besuch auf der Messe mit diesem Ort der Begegnungen ab. Sicherlich ist auch schon die ein oder andere Idee für ein gemeinsames Forschungsprojekt entstanden, das gemeinsam mit Leben gefüllt werden kann. Alle Absolventenvereinigungen haben das Netzwerktreffen finanziell unterstützt. Die Veranstalter des Messerundganges und des Empfanges danken allen Absolventenvereinigungen und Unternehmensvertretern, die den Tag mit Inhalt gefüllt und das Netzwerktreffen finanziell unterstützt haben.

Über den BHGL e.V.:
Der Bundesverband der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. (BHGL) ist der Bundesverband der Studierenden und Absolventen des Hochschulstudiums der Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Der Verband ist auf ehrenamtlicher sowie wirtschaftlich und politisch unabhängiger Basis tätig. Ziele der Verbandsarbeit sind die Förderung der wissenschaftlichen Lehre und Forschung in Gartenbau und Landschaftsarchitektur, die Förderung des akademischen Berufsnachwuchses sowie die Interessenvertretung der Mitglieder.

Über den Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V.
Der Freundeskreis ist die Absolventenvereinigung der Ehemaligen der Studiengänge Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (MAL), Agri- und Hortibusiness (BAH), Bioverfahrenstechnik in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (BBV), Freiraumplanung (BFP), Landschaftsarchitektur und Regionalentwicklung (MLR), Landschaftsentwicklung (BLE), Ingenieurwesen im Landschaftsbau (BLB), Management im Landschaftsbau und Produktionsgartenbau (BGB) der Hochschule Osnabrück.
Der Freundeskreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke durch Förderung von Lehre und Forschung in der Fakultät Agrarwissenschaften, Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Unterrichtung der Öffentlichkeit über Berufs- und fachbezogene Aufgabenstellungen, Vertretung der Interessen der Mitglieder in der Öffentlichkeit und in Berufsständischen Organisationen und Unterstützung der Studierenden der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
der Hochschule Osnabrück.

Der BHGL auf der IPM 2016

Bereits zum 34. Mal findet in der Zeit vom 26. bis 29. Januar 2016 die Internationale Pflanzenmesse IPM in Essen statt. Auch dieses Mal wird es eine gemeinsame Präsenz der in der Fachrichtung Gartenbau und Landschaftsarchitektur ausbildenden Hochschulen geben.

Der Hochschulgemeinschaftsstand wird in der Green City (Halle 1A) umgeben von Institutionen und Verbänden der grünen Branche Anlaufpunkt für Studieninteressierte, Studierende und Ehemalige sein. Zudem bietet er ein Forum für Lehrende, Wissenschaftler und Forscher sowie Vertreter der Praxis. Die zehn vertretenen Hochschulen präsentieren ihre Studienangebote auf hochschuleigenen Werbematerialien und Postern. Die Bereitstellung von Online-Informationen zu den einzelnen Hochschulen wird auf der Messe ebenfalls möglich sein. Die Betreuung des Messestandes wird durch Vertreter der verschiedenen Hochschulstandorte sichergestellt, so dass jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner für gezielte Fragen zur Verfügung stehen wird.

Am Donnerstag, 28.01.2016, bietet der Bundesverband der Hochschulabsolventen/ Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) ab 11:30 Uhr einen Messerundgang zum Berufseinstieg an. Der Messerundgang richtet sich vor allem an Studierende und junge Absolventen im Bereich Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Ausgewählte Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Gartenbaus geben dabei einen Überblick über ihre Anforderungen an junge Bewerber und berichten über aktuell vakante Stellen. Bisher haben ihre Teilnahme zugesagt: Gartenbau-Unternehmens-Beratungs-GmbH, DEGA GALABAU, Heuger Gartenbaubetriebe, Landgard, INDEGA e.V. und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG).

Eine Teilnahme ist nur bei verbindlicher Anmeldung bis zum 25.01.2016 möglich.

Weitere Informationen sind dem Infoblatt zu entnehmen.

Im Anschluss an den Messerundgang lädt der BHGL gemeinsam mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V., der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) sowie des Verbandes der Weihenstephaner Ingenieure e. V. Gartenbau ab 18.00 Uhr alle BHGL-Mitglieder und Interessierte zu einem Empfang am Hochschulgemeinschaftsstand in Halle 1A ein.

Erfolgreiches BHGL-Forum

Am 19.11.2015 fand das diesjährige BHGL-Forum in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf statt. Das Thema lautete: “Studium und Weiterbildung in Gartenbau und Landschaftsarchitektur im IT-Zeitalter “.

Mit dem diesjährigen BHGL-Forum fand am 19.11.2015 eine hochinteressante Veranstaltung zur Diskussion, ob es in Zukunft noch Hörsäle mit Dozenten und Studierenden geben wird oder ob nur noch am virtuellen Campus studiert wird, statt. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Einer Bildungseinrichtung nur im Netz ohne persönliche Kontakte zwischen Studierenden und Lehrenden wird von den geladenen sieben Fachexperten und dem diskussionsfreudigen Auditorium kaum eine Chance eingeräumt. Es ist jedoch bemerkenswert, welche Fortschritte es im Bereich moderner Lehrmethoden an den verschiedenen Fach- und Hochschulen sowie Universitäten in den vergangenen Jahren gegeben hat. So wurden von Prof. Dr. Thomas Rath, HS Osnabrück, die im Rahmen des WeGa-Netzwerkes unternommenen ambitionierten Projekte zur Bildung virtueller Studiennetzwerke mit mehreren Hochschulen und Universitäten vorgestellt. Spezielle Erhebungen zu den Zugriffzeiten der Studierenden beim Arbeiten mit E-Learningsystemen zeigen, dass individuelle Vorteile im persönlichen Zeitmanagement entstehen und insbesondere digitale Werkzeuge zur Selbsteinschätzung nachgefragt werden. Frau Prof. Höper-Schmidt von der Hochschule Anhalt wies als Fachberaterin des Master-Fernstudiengangs Agrarmanagement auf die Notwendigkeit eines breiten Kommunikationsinstrumentariums wie E-Learning, Internet und Telefon für die erfolgreiche Gestaltung eines IT-gestützten Fernstudiums hin. Spezielle Kompetenzen, die herausgebildet werden müssen, wie Persönlichkeitsentwicklung und Teamfähigkeit sind jedoch nicht beim Studieren aus der Ferne zu entwickeln. Mit den drei Vertretern des Standortes Weihenstephan, Herrn PD Dr. Markus Gandorfer, Technische Universität München (TUM), Herrn Prof. Dr. Thomas Hannus, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), und Prof. Dr. Ulrich Kias, ebenfalls HSWT, konnten Erfahrungen zu den Bestrebungen der Etablierung vernetzter Lehrmodule dargestellt werden. So wurde von virtuellen Klassenräumen berichtet, in denen Vorträge von international renommierten Wissenschaftlern dazu geschaltet und über IT-System an drei weitere Standorte übertragen werden. Auch standortspezifische Distanzen an Universitäten, wie bei den Studienstandorten der TUM in Freising und Straubing, können durch Parallelübertragungen von Lehrveranstaltungen überwunden werden, was auch zu Kosten- und Zeitersparnis führt. Ideen, um diese tollen und modernen Möglichkeiten weiter auszubauen, wurden von allen Referenten eingebracht. Der weitere Ausbau des für den Gartenbau enorm wichtigen Informationssystems Hortigate steht dabei ebenso im Fokus wie der Wunsch nach einem Netzwerk der Lehrenden zum Austausch von bereits existierenden Elementen der Fernlehre. Lehrmaterialien werden in vielen Fächern inzwischen komplett in den Internetplattformen vorgehalten – die Nutzung dieser Ressourcen muss durch die Studierenden jedoch nach wie vor intensiv betrieben werden.

Deutlich wurde in der Diskussion, dass es mit IT-Systemen gelingt, Studierenden ein wesentlich breiteres Spektrum an Informationen zukommen zu lassen. Andererseits bestehen höhere Anforderungen an die Selbstdisziplin der Lernenden und eine Zeitersparnis für die Lehrenden ist nicht zu erkennen – wohl aber eine deutliche Verbesserung der Lehrqualität. So stellte Helmut Rausch von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim den enormen Zeitaufwand für Lehrende beim Umstieg auf digitale Lehrveranstaltungen heraus. In der von ihm vorgestellten Meisterausbildung sind in den vergangenen 6 Jahren jedoch knapp 200 Wirtschaftler und Meister durch eine Ausbildung mit 80 % Präsenz- und  20% Internetphase gegangen. Leicht höhere Abbrecherzahlen standen dabei geringeren Durchfallraten gegenüber, was für einen Qualitätsanstieg in der Meisterausbildung spricht. Der Präsident des Bayerischen Gärtnerei-verbandes, Roland Albert, gab ein Plädoyer für gut ausgebildete Fachkräfte in unserem Berufsstand ab. Dafür sind moderne Ausbildungsinstrumentarien erforderlich. Nicht die Frage, ob Absolventen virtuell studiert oder klassisch im Hörsaal gesessen haben ist entscheidend, sondern deren Fähigkeit, schnell und kompetent in der gärtnerischen Praxis oder der Wissenschaft anzukommen und Führungsaufgaben zu übernehmen.

Die an die Impulsreferate anschließende und vom BHGL-Präsidenten, Prof. Dr. Uwe Schmidt, moderierte Diskussion war sehr stark auf die Frage der Notwendigkeit von Präsenz- und Kontaktzeiten im Studium fokussiert. Selbst vom Vorschlag, ein derartiges BHGL-Forum zukünftig über Distanzen hinweg IT-gestützt zu führen, waren die Zuschauer nicht mehrheitlich zu überzeugen. An einigen Hochschulen wird über das Angebot von akademischen Weiterbildungsmodulen und -studiengängen im Gartenbau nachgedacht. Für den Aufbau neuer Lehrangebote sind ggf. Fördergelder notwendig. Die frei werdenden Studienplatzkapazitäten durch die abschmelzenden doppelten Abiturjahrgänge können in einigen Bundesländern zukünftig ggf. durch Absolventinnen und Absolventen sowie Fachpublikum genutzt werden, die kostenpflichtige neue akademische Weiterbildungsangebote im Gartenbau an Hochschulen und/oder Universitäten wahrnehmen.
Gab es bei der Frage, ob zukünftig noch Hörsäle gebraucht werden differente Meinungen, waren sich alle im Saal einig, dass es mit IT in der Lehre nicht um einen revolutionären Umbruch geht, sondern dafür gesorgt werden muss, Lehrbedingungen evolutionär mit neuen Technologien zu verbessern.

BHGL-Forum am 19.11.2015: Studium und Weiterbildung in Gartenbau und Landschaftsarchitektur im IT-Zeitalter

Fast schon selbstverständlich wird an den Hochschulen und Universitäten mit moderner Informationstechnik (IT) gearbeitet, um Lehre anschaulicher zu gestalten, Materialien einfacher zur Verfügung zu stellen oder über E-Learning Plattformen zu kommunizieren. Dabei sind die Möglichkeiten der sich rasant entwickelnden Informationstechnik längst nicht ausgeschöpft. Es hat innerhalb kürzester Zeit einen gewaltigen Umbruch in der Wissensvermittlung gegeben, den Lehrende wie Studierende noch nicht verarbeitet haben. IT-basierte Lehre ist endgültig keine Einbahnstraße vom wissenden Professor zum weniger wissenden Studierenden mehr. Klassische Lehrveranstaltungen können durch computer- und internetgestützte Lehrformen ergänzt und teilweise ersetzt werden. Diese IT-Lehrformen eröffnen die Möglichkeit des zeit- und ortsunabhängigen Lernens, z.B. im (berufsbegleitenden) Fernstudium, der beruflichen Weiterbildung oder der Konzeption hochschulübergreifender Module.

Nutzen wir diese Werkzeuge in unseren grünen Studiengängen bereits adäquat? Welche Perspektiven eröffnen sich für das lebenslange Lernen während der Berufsphase? Können die Angebote mehrerer Hochschulen tatsächlich gebündelt werden? Wie können Fernstudiengänge von Morgen aussehen und gibt es schon Internet-Fachschulen?

Wir werden deshalb zu den genannten Themen und Fragen mit hochkarätigen Referenten am 19.11.2015 um 18.00 Uhr an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising unser diesjähriges Forum durchführen, zu dem wir alle am Thema interessierte herzlich einladen möchten. Auf unseren Web-Seiten http://www.vdl.de/formulare/2015/BHGL_Forum_2015.php können Sie sich kostenlos für die Veranstaltung anmelden.

Zeit: Donnerstag, 19. November 2015, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), Institut für Gartenbau, Am Staudengarten 7, 85354 Freising, Gebäude H7

Gartenbauwissenschaftliche Tagung: BHGL-Stammtisch am 25.02.2015

Nach dem erfolgreichen Auftakt der „Grünen Runde on Tour“ bei der Gartenbauwissenschaftlichen Tagung 2014 in Dresden geht „Die Grüne Runde“ erneut on Tour – dieses Mal nach FREISING.

Alle Fach- und Führungskräfte sowie Studierende aus den Bereichen Agrar- und Gartenbauwissenschaften sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, 25. Februar 2015, ab 21 Uhr in das „Bräustüberl“ zu kommen, um sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der

Branche zu fachlichen Themen auszutauschen, miteinander zu netzwerken oder einfach nur gemeinsam den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Der BHGL auf der IPM 2015

Bereits zum 33. Mal findet in der Zeit vom 27. bis 30. Januar 2015 die Internationale Pflanzenmesse IPM in Essen statt. Auch dieses Mal wird es eine gemeinsame Präsenz der in der Fachrichtung Gartenbau ausbildenden Hochschulen geben.

Der Hochschulgemeinschaftsstand wird in der Green City (Halle 1A) umgeben von Institutionen und Verbänden der grünen Branche Anlaufpunkt für Studieninteressierte, Studierende und Ehemalige sein. Selbstverständlich bietet er auch ein Forum für Lehrende, Wissenschaftler und Forscher sowie Vertreter der Praxis. Die zehn vertretenen Hochschulen präsentieren ihre Studienangebote auf hochschuleigenen Werbematerialien und Postern. Die Bereitstellung von Online-Informationen zu den einzelnen Hochschulen wird auf der Messe ebenfalls möglich sein.Die Betreuung des Messestandes wird durch Vertreter der verschiedenen Hochschulstandorte sichergestellt, so dass jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner für gezielte Fragen zur Verfügung stehen wird.

Am Donnerstag, 29.01.2015, ab 11.30 Uhr bietet der BHGL wieder einen Messerundgang zum Berufseinstieg an. Ausgewählte Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Gartenbaus geben dabei einen Überblick über ihre Anforderungen an junge Bewerber und berichten über aktuellvakante Stellen. Bisher haben ihre Teilnahme zugesagt: die Gartenbauversicherung VVaG, der Zentralverband Gartenbau (ZVG), die TASPO (Haymarket), die STEP Systems GmbH, die Pöppelmann GmbH & Co. KG, die terracult GmbH, Plusplants und die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Der Messerundgang richtet sich vor allem an Studierende und junge Absolventen. Eine Teilnahme ist nur bei vorheriger verbindlicher Anmeldung bis spätestens zum 26.01.2015 möglich. Weitere Informationen sind dem Infoblatt zu entnehmen.

Im Anschluss an den Messerundgang lädt der BHGL gemeinsam mit der Geisenheim Alumni Assiciation (VEG) und dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur ab 18.00 Uhr alle BHGL-Mitglieder, Freunde und Interessierte sehr herzlich zu einem Empfang am Stand des Verbandes des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels in Halle 1 ein.

BHGL-Forum 2014 “Die Ausbildung von Lehrern für den Gartenbau in Deutschland”

Welche Anforderungen werden aus der Praxis an die Absolventen der Lehrerbildungsstudiengänge gerichtet und welche Konzepte für die Lehrerbildung werden an der Universität und der Hochschule vorgehalten? Diese Fragen standen am 20. November 2014 an der Fachhochschule Erfurt beim Forum des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. (BHGL) im Blickpunkt.

In Deutschland werden jährlich rund 50 Berufsschullehrer in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau benötigt. Nach Prof. Dr. Peter Braun, Leiter des Instituts für Obstbau an der Hochschule Geisenheim, wird dieser Bedarf nicht gedeckt, da es bisher nicht genügend Lehramtsstudiengänge im Gartenbau gibt. Daher besteht seit dem Sommersemester 2014 für die Bachelor-Absolventen der Hochschule Geisenheim aus der Vertiefung Garten- und Landschaftsbau die Möglichkeit, durch die Kooperation mit der TU Darmstadt den Studiengang Master of Education (Lehramt an beruflichen Schulen) zu belegen.

Deutschlandweit gibt es darüber hinaus nur noch an der Humboldt-Universität zu Berlin Lehramtsstudiengänge im Gartenbau. Bei dem Kombinationsbachelor wurde das Studium für das Lehramt konzipiert. Es kann aber auch ohne Lehramtsoption studiert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, für das Lehramt einen Master of Education in Agrar- und Gartenbauwissenschaften und einem Zweitfach zu erlangen.
Für den dortigen Juniorprofessor in der Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften Prof. Marcel Robischon ist die Lehrerpersönlichkeit die wichtigste Voraussetzung. Eine Universität könne diese Fähigkeiten in der Ausbildung nur weiterentwickeln.

Den Berufsschulalltag an einer berufsbildenden  Schule in Niedersachsen skizzierte Dr. Linda Groot. Immer mehr Schüler weisen Verhaltensauffälligkeiten im sozio-emotionalen Bereich auf. Zudem leben die Schüler oftmals auch in prekären Lebensbedingungen. Für die Berufsschullehrerin braucht eine Lehrkraft daher neben einer hohen Flexibilität in den Fachrichtungen und einem guten Bezug zur fachlichen Praxis zunehmend auch ein hohes Maß an (sonder-)pädagogischen Fähigkeiten.

Der Leiter des Gartenbauzentrum Essen, Dr. Karl-Heinz Kerstjens, berichtete aus Sicht der Fachschulen für den Gartenbau. In Nordrhein-Westfalen ist 42 % des Lehrerbestandes im Gartenbau über 50 Jahre alt. Daher müssten mittelfristig 229 ältere Lehrer ersetzt werden. Ein Lösungsansatz für den Berufsschullehrermangel seien Seiteneinsteiger, sogenannte OBAS-Kandidaten, die an einem berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst teilnehmen.

Lothar Ney, Berufsschullehrer am Wilhelm-Normann-Berufskolleg in Herford, stellte die Herausforderungen der Inklusion in Berufsschulen dar. Inklusion beschreibt eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen. Es handle sich um einen dynamischen gesellschaftlichen Prozess. Die Diskussion, wie Inklusion im Schulalltag realisiert werden kann, sei in den Berufsschulen noch gar nicht angekommen.

Die Referenten des Forums waren sich einig, dass angehende Berufsschullehrer zunehmend psychologisch geschult werden müssen und mehr Praxiserfahrung brauchen. Außerdem sollte Studierenden von Lehramtsstudiengängen bei Studienabbruch immer ein Notfallweg offenstehen. Um den Bedarf an Berufsschullehrern in den nächsten Jahren zu decken, müsste juristische Klarheit bei den Zulassungsvoraussetzungen geschaffen und der Bekanntheitsgrad des Berufsschullehrers erhöht werden. Zudem sollten die Lehramtsangebote im Gartenbau an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Hochschule Geisenheim unbedingt erhalten bleiben. Eine bundesweite Anerkennung der Lehramtsabschlüsse müsse dabei gewährleistet werden. BHGL-Präsident, Prof. Dr. Uwe Schmidt, sagte zu, der BHGL werde diese Forderungen aufnehmen und sich in seiner Verbandsarbeit für deren Realisierung einsetzen.